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<pre>Sonntag, Oktober 2015 um 17:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Die sich hier andeutende Nervenstärke hatte sich das Team zudem auch in etlichen Sechs-Punkte-Spielen zu Nutze gemacht; gegen die anderen im Tabellenkeller feststeckenden Leidensgenossen wurde im gesamten Saisonverlauf erst eine einzige Schlappe gezählt.  <p>  War die TSG auf dem Zahnfleisch in die Winterpause gekrochen, könnten die Lebensgeister nun schon an der Weser neu erwachen: Gegen einen mit altbekanntem Schwung agierenden Besucher dürfte dann auch die berichtete Frühform der Bremer kaum ausreichend sein. <p> Stuttgart kassierte in der Vorsaison zu Hause nur 9 (!) Gegentore – so wenige wie keine andere Bundesliga-Mannschaft. <p>  Auch defensiv besteht Nachholbedarf, einzig beim späten und glücklichen 2:0 gegen Bochum hielt die Abwehr die Null. Daher sind die Hoffnungen groß, dass die zuletzt angeschlagenen Niklas Stark und Milos Veljkovic wieder fit werden.  </pre>


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<pre>Dazu kommt, dass Wolfsburg in der vergangenen Saison die zweitschwächste Heimmannschaft der Bundesliga war. Nur 18 Punkte holten die „Wölfe“ aus den 17 Heimpartien. Und auch heuer stehen sie nach dem 0:3 gegen Dortmund am Ende der Heimtabelle.  <p> Somit bleibt dem Gladbacher Coach Lucien Favre derzeit nichts anderes übrig, als zwar vielversprechende, jedoch keineswegs gereifte Talente wie die dänische Chelsea-Leihgabe Andreas Christensen und den eidgenössischen U19-Nationalspiele rins kalte Wasser zu werfen.  <p>  Zwar haben die Schwaben ihre letzten beiden Heimspiele gewinnen können, doch so richtig überzeugen konnte die Trendwende vor eigenem Publikum wohl noch nicht. <p> Andererseits hat der VfB gegen den „roten Riesen“ aus München nichts zu verlieren. <p>  Aufgrund dieser Spezialisierung stellte es sich natürlich als umso fataler heraus, dass es zuletzt selbst an der Spree nicht mehr so richtig flutschte: Nachdem nur einer der letzten sechs Heim-Zähler an die Berliner ging, kam der Absturz in die gefährliche Zone mit Ansage daher.  </pre> 


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<pre> Dieter Müller war 1977 der letzte Torschützenkönig, der die magische 30-Treffer-Schwelle übertroffen hatte. Damals erzielte er 34 Tore für den FC Köln.  <p> Auch, um den Aufwärtstrend der Vorwoche zu bestätigen: Am abgelaufenen Spieltag kehrten die Wölfe in der Bundesliga nach langem Warten wieder auf die Siegerstraße zurück.  <p>  In den jüngsten drei Heimspielen hat die TSG zudem stets mindestens drei Treffer gegen die Rheinhessen erzielt. <p>  „Es war ein Gefühl, dass wir lange nicht mehr hatten“, atmete Gladbachs Sportdirektor Max Eberl nach der Partie gegen Augsburg auf und war sichtlich erleichtert. „Die letzten Wochen waren sehr schwierig, und ich bin sehr froh, dass sich die Mannschaft selbst aus ihrer schwierigen Lage befreit hat.“ <p>  Sogar Sportvorstand Klaus Allofs, der seinen Trainer mehr als drei Jahre lang gegen jedwede Kritik verteidigte, schien mit seiner Geduld am Ende:  </pre>


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<pre> Insbesondere in der angesichts gleich zwei zu Recht aberkannter Treffer denkwürdigen ersten Halbzeit hatten die Gastgeber viel zu wenig aus den sich ihnen bietenden Möglichkeiten gemacht — exemplarisch sei an die Stelle nur auf die Schwäche am Elfmeterpunkt verwiesen.  <p> Ein zwischenzeitlich aus dem Ã„rmel geschüttelter Lauf von fünf Siegen hat zur angenehmen Folge, dass für die Frankfurter derzeit in beiden noch beehrten Wettbewerben so gut wie alles zusammenpasst.   <p> Gegen RB Leipzig sollten sich die Hausherren nun aber besser nicht auf eine solche späte Wortmeldung verlassen; die Sachsen hatten wichtige Last-Minute-Treffer in der Vergangenheit deutlich überzeugender zu ihrer vereinseigenen Spezialität erklärt. <p>  Also: Analyse anschmeißen, Code einlösen und das Spiel mit einer Extraportion Spannung genießen — hier liegt alles drin, vom Sensationssieg bis zur Favoritenbestätigung.  <p> Da am Böllenfalltor beileibe nicht zum ersten Mal ein Big-Point ausgeschlagen wurde, scheint die Mannschaft von Markus Weinzierl tatsächlich nicht reif für die Europa League zu sein — schließlich muss damit gerechnet werden, dass das Team nun auch den vergleichsweise dankbaren Endspurt gnadenlos vergeigt.  </pre>


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<pre> Schaffen die Gladbacher auswärts gegen Stuttgart den Sprung zurück unter die Top-6? Und kann sich der VfB vor dem Relegationsplatz retten? für beide Mannschaften steht am 2Spieltag viel auf dem Spiel.  <p> Dies lässt insbesondere auch der direkte Vergleich mit der TSG Hoffenheim erahnen, die dem deutschen Rekordmeister vor wenigen Wochen beim 2:0-Erfolg vor heimischer Kulisse bekanntlich bereits zum wiederholten Male erfolgreich in die Parade fuhr.  <p>  Deutlich gelöster gestaltet sich die Stimmungslage derzeit klarerweise bei den Gästen aus Oberbayern. <p>  „Dass wir zu wenig Punkte haben, ist klar“, findet auch Bayers Sportchef Rudi Völler. „In diesem Spiel ist aber alles gegen uns gelaufen. Wir dürfen jetzt nicht alles infrage stellen.“  <p> Nach der jüngsten Niederlage in Berlin beträgt das Polster der Niedersachsen auf den Relegationsplatz nur mehr einen Zähler.  </pre>


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